Die Kunstagentin präsentiert in der Ausstellung „Give it a second, it‘s going to Space“ bis zum 1.September 2012 auf rund 400qm Ausstellungsfläche vier junge, aufstrebende Künstler, deren Werke vor allem eins sind: bunt, laut und impulsiv.
Die Kunstagentin präsentiert in der Ausstellung „Give it a second, it‘s going to Space“ bis zum 1.September 2012 auf rund 400qm Ausstellungsfläche vier junge, aufstrebende Künstler, deren Werke vor allem eins sind: bunt, laut und impulsiv.
„Ein Bild fängt bei mir mit der Malerei an und nicht mit der Idee.“, sagt Julia Benz sympathisch und erzählt genauso energisch von ihrem Werk, wie sie malt. Groß, bunt und laut soll es sein, manchmal gegenständlich, oft abstrakt. Ihre Figuren sind weder moralische Instanzen noch sinngebende Träger von Botschaften, sondern spielerische Bildideen. „Wenn wir heute unterwegs sind, werden wir überall überrannt durch inszenierte Wirklichkeiten. Ich finde die einfachen Momente spannend. Ich inszeniere das Banale.“, erklärt sie weiter. Julia Benz hat in Düsseldorf Malerei studiert, momentan arbeitet und studiert sie in Berlin.
Andreas Gärtner gruselt sich in der Geisterbahn und flüchtet vor Horrorfilmen. Wieso seine mit aufwendiger Kratztechnik hergestellten Bilder uns trotzdem einen Schauer über den Rücken jagen, ist offensichtlich: skurrile Gesichter starren intensiv ins Leere, tierische Mischwesen blicken uns durchdringend an. „Ich will alles andere malen als gefällige Bilder“, sagt Andreas Gärtner. Um Düsterheit und Gruselthematiken geht es ihm nicht, vielmehr um Zufall, Oberfläche und Haptik. Deswegen grundiert der in Hamburg studierte Illustrator große Scratchboards und bearbeitet diese mit verschiedenen Farbschichten und Kratztechniken bis ein gestochen scharfes Motiv entsteht. Dass das Ergebnis oft düster erscheint, überrascht ihn manchmal selbst. „Eigentlich arbeite ich von der Dunkelheit ins Helle hinaus.“, sagt er gut gelaunt.
Um Botschaften geht es bei Bronco: der Berliner Künstler hat sich vor einigen Jahren den großstädtischen Raum zur Bühne seiner poetisch-ironischen Statements gemacht. Typografisch unverwechselbare Botschaften wie Das hab ich nie so gesagt und meine ich auch so oder At night Posters dream of being trees again funktionieren jedoch durchaus nicht nur im öffentlichen Raum sondern auch im geschlossenen räumlichen Kontext des White Cube.
Der aus Südamerika stammende Künstler Danny Figueroa (Wesr) zeigt seine „eigene Interpretation der peruanischen Folklore“. Hinter seinen Zeichnungen und Bildern verbergen sich nicht zu selten die Masken des Ukuku, einem bärenartigen Wächterwesen aus der Sagenwelt Lateinamerikas. Figueroa selbst interessiert jedoch vor allem die äußere Form der Maske, hinter der Gestik und Mimik verschwimmen und die dem Gegenüber die Möglichkeit raubt, den Charakter über das Gesicht zu definieren.
Die Ausstellung läuft vom 20.07.-01.09.2012
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-20 Uhr & Sa 14-18 Uhr













































